Reisen

Kurzreise Nord-Bayern
24.-25. Oktober 2021

Rothenburg ob der Tauber, unser erstes Tagesziel.
Der Turmweg führte uns immer entlang der Stadtmauer. Wunderschönen Ausblicken gab es über den Dächern der historischen Stadt. Einen Blick auf die Außenansicht konnten wir vom herbstlichen Burggarten genießen. Rothenburg ist sehr Abwechslungsreich, mit ihren unterschiedlichen Wegen, schmalen Gassen, Brücken, Altstadthäusern und zahlreichen Türmen. Nach gut vier Stunden Erkundung in Rothenburg, fuhren wir durch herrliche Herbstlandschaften, zu unserem Hotel bei Herrieden.  Nach kurzer Erholung und Stärkungen machten wir noch einen Abendspaziergang in Feuchtwangen. 

Unser Hauptziel am Sonntag war der Schlosspark Dennenlohe. Unterwegs auf unserem Weg dort hin, umrundeten wir noch zu Fuß das kleine Wasserschloss Sommerdorf.  Nach ein paar Einlassschwierigkeiten gelangten wir dann doch in den verwunschenen Schlosspark, den der Hausherr Freiherr von Süsskind selbst angelegt hat. Ich war bereits schon vier Mal dort. Bei jedem Besuch entdeck ich Neues. Der Park ist ein Traum für Fotografen mit seinen verschiedenen Brücken, Pfaden, Hügeln, versteckten Sitzgelegenheiten und seiner abwechslungsreichen wilden Botanik. Zum Abschluss des Besuchs genossen wir bei herrlichem Sonnenschein noch einen Kaffee im Park, bis es nachtmittags wieder Richtung Heimat ging.  Allerdings, einen Zwischenstopp in Dinkelsbühl gönnten wir uns noch. 

Kurzreise in die Eifel
9.-11. Oktober 2021

Die Option Autobahn war ausgeschaltet und so ging die komplette Reise nur über Landstraßen. Unser erstes Etappenziel die Burg Eltz. In St. Goarshausen überquerten wir den Rhein mit der Fähre, um dann nach dem Ort Boppard ins Mühltal zu gelangen.
Die kurvenreiche Straße führte uns vom Rhein über einen Berg hinab zur Mosel. Die Route ging weiter über die Moselbrücke Löf-Alken und bog dann nach kurzer Fahrt von der Mosel ab. Nach einigen Kilometern weiter erreichten wir den Parkplatz Nahe der Burg Eltz in Wierschem. Die Burg war auf keinem umliegenden Hügel zu sehen. Ungewöhnlich, denn die Burg liegt in einem engen Tal auf einem Felsen. Über einen Panoramaweg gelangten wir zu Fuß zum imposanten Bauwerk. Leider waren wir bei herrlichem Sonnenschein natürlich nicht alleine dort, so dass wir nur kurz dort verweilten. Auf den nächsten 100 km fahrt, genossen wir die leicht hügelige Eifellandschaft und die fast leeren Landstraßen, bis wir unsere Unterkunft „Landhaus Eifelsicht“ bei Hellenthal, nahe der belgischen Grenze, erreichten.

 

Das Hohe Venn, in Ostbelgien, war das Ziel unseres zweiten Tages. Vom Parkplatz Botrange starteten wir unseren 2-stündigen Rundwanderweg durch Wälder und dem Moor. Wie eine afrikanische Savanne wirkte die herbstliche Graslandschaft des Hochmoores. Wir genossen die absolute Stille. Auf der Suche nach einem nicht so überfüllten Cafe versuchten wir es an der Gileppe-Talsperre. Direkt am Parkplatz bestiegen wir die Außenaufzüge des 77m hohen Turms, welche uns zur Aussichtplattform mit Blick auf den Stausee brachte. Am oberen Teil des Turms befand sich ein mehrstöckiges Panorama-Restaurant. Toll gemacht. Nachdem wir dort auch keinen freien Platz zum Essen fanden, probierten wir es erfolgreich an der Wesertalsperre. Unser letztes Tagesziel war Monschau. Die historische Stadt, bekannt für ihren Senf, liegt zwischen den Berghängen des Naturparks Hohes Venn-Eifel und der Rureifel. Am Montag führte uns die Landstraße zurück nach Hause über Daun, Cochem, Lahnstein, Rheingau und dem Wispertal.